| Das Emblem der Schützengesellschaft |
Chronik-Inhalt |
Ein einheitliches Erkennungszeichen nutzen schon vor den frühen
Christen (Ichtus – Fisch) Volksstämme und Soldaten um sich zu versammeln
.
Auch bei der Königlich privilegierten Scharfschützengesellschaft
gibt dieses “Erkennungsmerkmal” welches sich überall auf Vereinsabzeichen,
Fahne, Briefköpfen und nicht zuletzt auch auf der Eingangsseite der
Homepage wiederfindet.
Wann dieses Emblem die erste Verwendung fand und wer es gestaltet hat
ist bisher leider noch unbekannt.
Auf Einladungsbriefen und in Zeitungsanzeigen finden wir bis 1866 nur
allgemeine Schützenembleme, welche scheinbar willkürlich ausgewählt
werden.
Erst am 1864 neu erbauten Schützenhaus befindet sich an der vorderen
Giebelseite ein in Sandstein gehauenes allgemeines Schützenemblem,
welches sich in dieser Zeit häufig auf Zeitdokumenten befindet, z.B.
auch auf einer Schuldverschreibung aus dem Jahr 1904 und einer Einladung
zum Freischießen aus dem Jahr 1889.
Das Emblem besteht aus einer Zielscheibe mit Schützenhut und Ehrenkranz,
sowie hinter der Scheibe gekreuzte Gewehre.
Das erste z.Zt. vorliegende Dokument auf welchem das heutige Emblem
erscheint ist das Festprogramm anläßlich es Jubiläums-Freischießen
zum 100jährigen Bestehen der Gesellschaft im Jahr 1910.
Dieses Emblem hat über die Jahrzehnte hinweg immer wieder gestalterische
Änderungen erfahren, ist aber in der Grundstruktur: ein rundes Schild
mit einem kniendem nach links gewandten Heiligen (Hubertus / Sebastian),
dem Wappen der Stadt Lichtenfels und der Inschrift SSG Lichtenfels immer
erhalten geblieben.
Nach der Wiedergründung im Jahr 1948 befindet sich auf offiziellen
Drucksachen in den ersten Jahren das alte Emblem von vor 1910 (mit Zielscheibe).
Grund dafür waren die noch wiedererlangten "Privilegien".
Erst ab dem Jubiläumsjahr 1960 findet man das „Lichtenfelser Schützenemblem“
in allen Unterlagen wieder.
Das heutige Emblem stammte aus dem Jubiläumsjahr 1985 und wurde
vom damaligen Zweiten Schützenmeister Alfred Brandmeier entworfen.
Spätestens seit 1987 findet man es nun einheitlich auf allen offiziellen
Dokumenten, Hemden, Zeitungsanzeigen usw.